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Stella Luna Das Spirituelle Online-Magazin für Lebenslust & Lebensart
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© 2010 Stella Luna |
Die Pflanze des Monats im April
Bärlauch
Ob mit Kindern, allein oder mit Hund-streift man dieser Tage durch den Wald kann man deutlich einen intensiven Knoblauchgeruch in der Nase haben. Das sichere Zeichen für: Bärlauch-Zeit. Und SO sieht er aus:
Doldiger Blütenstand des Bärlauchs (Bild Wikipedia)
Mancher behauptet es sei leicht und gefährlich den Bärlauch mit der Herbstzeitlosen (GIFTIG!)
Herbstzeitlose im Frühsommer mit Blättern und Fruchtstand (Bild Wikipedia) ACHTUNG GIFTIG oder auch den Maiglöckchen
Maiglöckchenblätter (Bild Wikipedia)
zu verwechseln.
Wer aber einmal die Blätter berührt und an seinen Fingern geschnuppert hat, wird feststellen: Knoblauchgeruch ist eben ein sicheres Zeichen für den Bärlauch und riecht echt anders als Maiglöckchen. J
Der Bärlauch (Allium ursinium) ist eine ausdauernde und krautige Pflanze mit einer Wuchshöhe von ca 20 cm bis 50 cm. Bärlauch bildet einen doldigen Blütenstand aus 5-20 weißen Blüten. Die ersten Blätter erscheinen ab Februar/März und er blüht von Mitte/Ende April bis Juni. Bärlauch kommt wild in fast ganz Europa und Nordasien mit schattigen Auen und Auwäldern und besonders an Laubwaldhängen vor. Bärlauch im Wald (Bild Wikipedia) . Bärlauch zur Blütezeit (Bild Wikipedia)
Er schätzt tiefgründige und humose, lockere, immer feuchte Lehmböden. Hier fühlt er sich wohl und steht oft sehr ausgedehnt und dicht am liebsten in Gesellschaft von Ahorn, Esche, Eiche, Ulme oder Mischwäldern zusammen mit Märzenbecher, Gelbstern, Scharbockskraut oder Aronstab.
Im Verlauf des Jahres vergilbt der Bärlauch durch Erwärmung der oberen Bodenschicht und verströmt dabei seinen typischen Knoblauchgeruch. Seine Blätter werden ab April bis Juni VOR dem Vergilben, Zwiebeln im Spätsommer bis Herbst geerntet. Bärlauch ist eine alte Heilpflanze und war schon den Germanen und Kelten bekannt. In jungsteinzeitlichen Siedlungen des Alpenvorlandes fand man überraschen oft Überreste vom Bärlauch. Die Pflanze soll allerdings als Viehfutter wenig brauchbar sein (Tiere, die davon gefressen haben, geben ungenießbare Milch). So vermutet man, dass die Menschen sie bereits vor 5000 Jahren in der Küche verwendeten. Der schweizerische Naturarzt und "Kräuterpfarrer" Johann Künzle schrieb über die Heilwirkungen des Bärlauches: … "Die Pflanze reinigt den ganzen Leib, treibt kranke [...] Stoffe aus, macht gesundes Blut, vertreibt und tötet giftige Stoffe. Ewig kränkelnde Leute, [...] und Rheumatische sollten den Bärlauch verehren wie Gold. Kein Kraut der Erde ist so wirksam zur Reinigung von Magen, Gedärmen und Blut [...]." Übrigens: 100 g Bärlauch enthalten 150 mg Vitamin C; 50 g dieser Pflanze decken also den Tagesbedarf an Vitamin C. Allerdings liegen über die tatsächliche medizinische Wirkung des Bärlauches keine gesicherten Kenntnisse vor. Daher der Hinweis: Befragt bitte Euren Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker bevor Ihr experimentiert. Ich kann keinerlei Haftung für aus diesem Artikel resultierenden Schwierigkeiten übernehmen! Genießt den Bärlauch doch lieber als Geschenk der Natur in verschiedenen köstlichen Zubereitungen in der Küche! Euch fehlt dazu eine Idee? Na, vielleicht ist das Rezept des Monats dann eine kleline Inspirationshilfe?!
Allzeit Asteria
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