Stella Luna

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Der Ahninnentopf 4 Teil

 

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© 2009 Stella Luna

ich 3                 Asteria über…

 

 

Der Ahninnentopf Teil 4

 

So. Nun ist es fast 1 Jahr her, dass ich mir einen Ahninnentopf angeschafft habe.  Und wie ich es zum Start dieser, meiner Erfahrungsreihe versprochen habe, berichte ich darüber bis zum bitteren Ende…   J

 

Ich habe den Topf tatsächlich so stehen, dass ich täglich und oft an ihm vorbei gehe, ihn anlächel oder kurz tätschel-soweit Platz ist. Denn leider neige ich dazu, gern etwas gerade auf DIESES Sideboard zu legen, was noch irgendwie verarbeitet und weg geräumt werden muß, so dass er oft nur noch unter Krimskrams geradeso hervorlugt oder der Engel der auf ihm sitzt gefährlich kippelt… seufz. (Wo ich bin ist Chaos aber ich KANN nicht überall sein J ) Und trotzdem balalnciere ich beim Eintreffen einer erneuten Rechnung den Deckel hoch und lege sie rein, in den Topf. Nun soll man ja z. B. wenn man sich etwas wünscht, den Wunsch an das Universum (oder welche Instanz auch immer in DEINEM Leben dafür zuständig ist) abgeben und möglichst nicht mehr daran denken. Meistens empfindet man das als gar nicht sooo einfach…Aber diei Lösung diese –ich-denk-nicht-dran-Aufgabe klappt beim Ahninnentopf besonders gut: Erstens-wer denkt schon gern an seine Rechnungen und zweitens-man sieht sie tatsächlich nicht mehr und macht sich daher auch keine Gedanken ob etwas bezahlt ist oder man schon in den nächsten Tagen wohl eine Mahnung bekommt.

 

Natürlich kommen bestimmt grad solche Argumente in die rationalen Köfpe wie: Verdrängungstechnik oder den Dingen nicht ins Auge sehen.

Aber dem ist ja nicht so. Spätestens am 1. des Monats werden die Rechnung rausgepackt, kontrolliert und nach Datumsreihenfolge bezahlt!

 

Ich kann aber überrascht mitteilen:

Es funktioniert! Ich habe immer meine Rechnungen bezahlen können ohne dass Mahnungen kamen. Auch wenn ich manchmal ganz schön schwitzte und dachte „oh je….der Berg dadrin (im Ahninnentopf) wird immer höher, der Deckel schließt nicht mehr richtig“ war am Stichtag immer genug Geld für die Rechnungen da und auch soviel übrig, dass wir den Alltag mit seinen Besonderheiten (z. B. Schul-Theaterfahrt uä) gut gemeistert haben.

 

Warum das so ist, weiß ich nicht. Aber ehrlich gesagt, gehöre ich zu den Menschen, die nicht für alles eine wissentschafliche Erkärung brauchen.  Natürlich KANN so ein Topf nicht helfen, wenn man kaufsüchtig ist, dann braucht man therapeutische Hilfe oder einfach sich dem ausschweifenden Leben hingibt und nichts tut außer konsumieren…in der Grundidee und –funktion des Ahninnentopfes es geht einfach darum, den ganz normalen Alltag zu leben und das ÜBERleben zu sichern (siehe Teil 1 der Serie).

 

Bei mir hats funktioniert und das heißt für mich, dass dieser Topf bei mir bleibt. Ich werde ihn sicher von Zeit zu Zeit umdekorieren, aber warum soll man es den Ahnen, die einen so gut versorgen, nicht hübsch machen? Renovieren ist ja schließlich bei jedem mal dran J.

 

So wünsche ich jedem, der für sich einen Ahninnentopf-Selbst-Versuch startet, viel Erfolg und magische Momente!

Und vielleicht habt Ihr Lust Eure Erfahrungen mit dem Ahninnentopf mit uns zu teilen?

Gern veröffentlichen wir nach Absprache Euren Erfahrungsbericht!

 

Allzeit Asteria!