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Stella Luna Das Spirituelle Online-Magazin für Lebenslust & Lebensart
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© 2009 Stella Luna |
Wintergemüse und zeitgemäße Ernährung
Leider hat das Interesse an Wintergemüsen im Zuge des internationalen und ganzjährigen Handels von allem was die Zunge kosten möchte, stark abgenommen. Aber wenn wir alle nach Umweltschutz schreien und Angst vor dem Klimawandel haben, müssen wir uns auch die Frage gefallen lassen, ob es wirklich nötig ist, im Winter z. B. Spargel zu essen. Und es ist DAS was unser Körper, unsere Natur jetzt braucht?
Orientieren wir uns am Beispiel der Natur, brauch ich im Winter keinen Spargel und auch keine Stachelbeeren und Sommer bestimmt keine Steckrübensuppe oder Schmorkohl. Im Sommer bewegen wir uns mehr, schweres Essen würde uns träge machen, die Arbeit würde zur Qual. Also: Leichteres Essen ist gefragt. Jetzt im Winter ruht die Natur sich aus. Kräfte werden gesammelt für das arbeitsreichere Frühjahr und den Sommer. Auch die Tiere machen es uns Vor: Sie speichern in der kalten Jahreszeit das Fett, ruhen sich aus, sammeln Kraft.
Nein-unkontrolliertes in-sich-hinein-stopfen meine ich hier natürlich nicht! Aber schon eine Art Bewußtsein für den natürlichen Kreislauf dem wir Menschen auch angehören, dem wir aber gern und täglich entgegenarbeiten, um dann zu stöhnen: „Nix klappt, außer der Tür“
Fazit: Wir treiben Raubbau mit den Kräften der Natur und damit mit unserem Körper, mit uns selbst.
Ich breche daher in der heutigen Ausgabe von Stella-Luna eine Lanze für die eigentliche ZEITGEMÄSSE Ernährung. Der Ernährung der Jahreszeit und der Region.
Das ist für die Natur gut, für uns und auch für die Wirtschaftslage der Welt.
Was ist denn nun Wintergemüse? Als Wintergemüse bezeichnet man frisches Freilandgemüse, das während der kalten Jahreszeit geerntet werden kann. Also z. B. Grünkohl, Rotkohl und Rosenkohl, die erst nach dem der Frost drüber gegangen ist, ihren vollen Geschmack entfalten. Aber auch Möhren, Sellerie, Pastinake, Steckrübe, Weißkohl und Topinambur bringen jetzt als Wintergemüse Abwechslung und Vitamine auf den Speiseplan. So hat z. B. Grünkohl einen höheren Vitamin C gehalt als Orangen, Rote Beete enthalten viel Folsäure und Rotkohl ua Kalium und Vitamin C. Wer will denn da noch den Apotheker reich machen? Läßt sich doch auch bei eisigen Temperaturen eine wohlschmeckende Suppe aus frischen Zutaten machen, die das Immunsystem stärkt und Herz und Seele wämt. So rufe ich Euch zu: Eßt im Winter doch die JETZT und HIER erhältlichen Wintergemüse! Das muß auch nicht langweilig schmecken und muffelt auch nicht mehr, als das in Plastik eingeschweißte Essen vom Chinamann oder der Döner-Bude um die Ecke! Uuuuund: Wenn man im Angebot kauft und zubereitet, hat man 1x die Arbeit und friert x Portionen ein, die man bei Bedarf so schnell warm gemacht hat, wie eine Fahrt zum nächsten Schnell-Restaurant mit den 2 goldenen Bögen dauert und man spart Zeit, Geld, Benzin, Müll, etc…
Probierts mal aus!
Allzeit Asteria |